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Humor


Weiß: e4
Schwarz: e5
Weiß: Dh5 -
Hat dein König auch einen Magneten?
Schwarz (guckt unter seinen König):
Äh, nein...
Weiß:
Berührt - geführt!
Schwarz: Ke7
Weiß: De5: Matt!!!

Schach ist nicht alles im Leben! Wissen Sie wenigstens, wer das gesagt hat, junger Mann?
„Nein, aber eines ist sicher. Es muss ein Verlierer gewesen sein.

„Opa, wie lange spielst du schon Schach ? fragt der kleine Max.
Seit über 40 Jahren.
Und wie lange musst du noch?

Die schönsten Stunden in meinem Leben verdanke ich dem Schach, erklärt Frau Maier ihrer Freundin.
„Warum?
fragt die Freundin erstaunt. „Spielst du so gern Schach?"
Ich nicht, aber mein Mann.
 

Legende

Der Erfinder des Schachspiels soll sich von seinem Herrscher für seine Erfindung folgenden Lohn gewünscht haben: für das erste Feld ein Reiskorn und für jedes weitere Feld jeweils doppelt so viele Körner wie für das vorangehende Feld.

Der scheinbar bescheidene Wunsch entpuppte sich als nicht erfüllbar, denn auf allen 64 Feldern zusammen sind das 18.446.744.073.709.551.615 Reiskörner.

Annahme: 40 Reiskörner wiegen ein Gramm:
18.446.744.073.709.600.000 Körner =
461.168.601.842.738.790 Gramm, also rund 461.168.601.843 Tonnen

Zum Vergleich: die Weltjahresproduktion an Reis beläuft sich heutzutage auf  etwa 580.000.000 Tonnen.
 

Geschichte


Das Schachspiel gibt es nach den ältesten Quellen seit dem 6. Jahrhundert n. Chr.. Danach entstand es vermutlich in Indien. Der ursprüngliche Name war Chaturanga, ein Wort, das für die vier Gattungen der Armee (Elefanten, Pferde, Kriegswagen und Fußvolk). Über Handelsrouten und durch Feldzüge erreichte es Persien, dann das Byzantinische Reich und verbreitete sich schließlich in ganz Asien. Die Araber förderten die Entwicklung durch detaillierte Studien und Analysen, schrieben Abhandlungen und entwickelten die algebraische Notation.

Im 7. Jahrhundert wird das Schachspiel zum ersten Mal in schriftlicher Aufzeichnung vom Dichter Bana am Hofe des Königs Sriharscha in Nordwestindien erwähnt. In seinen Versen ist von friedlichen Kriegen die Rede, den zwei Heere mit den vier Waffengattungen: Elefanten, Pferde, Kriegswagen und Fußvolk gegeneinander führen.

Ab 700 n. Chr. verbreitete sich das Schachspiel durch die Eroberung Spaniens durch die Mauren, die Wikinger und später durch die aus dem Heiligen Land kommenden Kreuzritter in ganz Europa. Bei Ausgrabungen an einer Wikinger-Grabstätte in der Bretagne wurde ein Schachspiel entdeckt. In den Vogesen wurden Schachfiguren skandinavischer Herkunft aus dem 10. Jahrhundert gefunden, die nach der traditionellen arabischen Machart gefertigt waren. Im Mittelalter wurde Schach nach den arabischen Regeln gespielt. Dabei waren Dame und Läufer vergleichsweise schwache Figuren und konnten jeweils nur ein Feld gezogen werden. Wesentliche Veränderungen gab es am Ende des 15. Jahrhunderts mit der Einführung der heute bekannte Zugmöglichkeiten für die Dame und die Läufer. Weitere Neuerungen folgten: die Bauern durften beim ersten Zug zwei Felder ziehen; die En-passant-Regel (Schlagen im Vorbeigehen) sowie die Rochade. Besonderes Interesse fand das Spiel in dieser Zeit in Spanien und Italien. Wichtige Lehrbücher entstanden.

Ab dem 18. Jahrhundert verbreitete sich Schach auch in England und Frankreich. Die Franzosen lösten die Italiener als führende Schachnation ab und stellten die weltbesten Spieler. Ein berühmter Vertreter war Françoise-André Philidor. Schach wurde zunehmend in Caféhäusern und Universitäten gespielt, während es zuvor hauptsächlich in Adelskreisen verbreitet war. Nachdem das Spiel bei der Bevölkerung immer mehr Freunde fand, stieg das Spielniveau erheblich an. Turniere und Schulen hatten regen Zulauf.

Das erste internationale Turnier im Jahr 1851 gewann in London der deutsche Spieler Adolph Anderssen. 1858 kam der Amerikaner Paul Morphy nach Europa und suchte nach zahlreichen Erfolgen in seiner Heimat neue Herausforderungen. Nachdem er Anderssen und andere europäische Spitzenspieler besiegt hatte, kehrte er im Folgejahr nach Amerika zurück und wandte vom Schachspiel ab. Inoffiziell gilt Morphy als erster Weltmeister in der Geschichte des Schachspiels. In Europa prägte Anderssen bis in die siebziger Jahre das Geschehen. Ihm folgte der Österreicher Wilhelm Steinitz, dem als Erster der offizielle Titel eines Weltmeisters verliehen wurde und der als Begründer des modernen Positionsspiels gilt. Nach dreimaliger Titelverteidigung musste er sich 1894 Dr. Emanuel Lasker (Bild) beugen, dem bisher einzigen deutschen Weltmeister, der diesen Titel sechs Mal bis zum Jahr 1921 verteidigte.

Nach einem bedeutenden Turnier in Sankt Petersburg (Russland) im Jahr 1914 schuf Zar Nikolaus II. den Titel Großmeister des Schachs und vergab ihn an die fünf Finalisten: Dr. Emanuel Lasker, Dr Aleksandr Aljechin, José Raoul Capablanca, Siegbert Tarrasch und Frank Marshall.

1924 scheiterten Bemühungen, Schach in das Programm der Olympischen Spiele aufzunehmen, am Profistatus der meisten Spieler. Daraufhin wurde auf Initiative des Franzosen Pierre Vincent am 20. Juli 1924 die Fédération Internationale des Échecs (FIDE), der Schachweltverband, gegründet, der seit 1948 für die Austragung von Weltmeisterschaften zuständig ist. Er umfasst heute über 100 Nationen. Die Gewinner spielen in den Kandidatenwettkämpfen und ermitteln so den Herausforderer um die Weltmeisterschaft. Seit 1927 finden auch Weltmeisterschaften der Frauen statt.

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